Ein wichtiger Stein im Mosaik: Interkulturelles Training bei Volkswagen/Škoda
Von Anfang an dabei: Die Bildungsmanagerin Lenka Bílá stieg 1992 bei Škoda Auto in der Tschechischen Republik ein und erlebte somit einen der spannendsten Change Management Prozesse Europas mit. Doch nicht nur das Joint Venture von Volkswagen und Škoda von 1991, auch die zunehmende Internationalisierung der Belegschaft sorgt heute für interessante Herausforderungen in ihrer Abteilung. Lenka Bílá wird auf der „Sprachen & Beruf“ am Dienstag, 22. April 2008 Best-Practice-Beispiele vorstellen und Anregungen zum Thema interkulturelles Kompetenztraining geben. |
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„Es geht nicht nur um Training“, dies macht Lenka Bílá, Leiterin der Abteilung „Bildungsmanagement“ bei Škoda /Volkswagen, sogleich klar. Interkulturelle Kompetenz und Zusammenarbeit, für Škoda immer wichtigere Themen, müssen umfassender angegangen werden. „Das einfachste, was sie machen können, ist jemanden in der jeweiligen Sprache oder der jeweiligen Mentalität zu trainieren.“ Bei Škoda setzte man inzwischen aber auch auf Personalinstrumente, die die Menschen für solche Themen auf einem Umweg sensibilisieren, so Bílá, deren Neigung und Talent für HR Themen ihr bei Škoda /Volkswagen den Weg ebneten obwohl sie Maschinenbau und Wirtschaftswissenschaften studiert hat. Groß angelegte Projekte wie „Škoda sind WIR “, die Bílá mitentwickelte, seien daraufhin angelegt, die Motivation zu fördern und zu messen - unabhängig davon, ob es sich um einen Tschechen oder eine andere Nationalität handelt. Entsprechend würden Personalförderungsinstrumente wie Coaching- und Mentoring-Tools implementiert. Einige davon wird Lenka Bílá im Rahmen der „Sprachen & Beruf 2008“ vorstellen. „Wir befinden uns auf dem Weg, wissen aber, dass dies noch lange nicht das Ende ist“, so die Bildungsmanagerin. Die Aufgaben sind bei Škoda nach wie vor groß: Nicht nur das Joint Venture mit Volkswagen im Jahr 1991 wirkt sich aus, in den letzten Jahren hat sich der Autokonzern sehr internationalisiert und ist stark nach außen expandiert. „Wir haben Werke in Indien, wir haben ein Werk in Russland, eines in China und in weiteren Ländern. Für uns heißt das: Wir müssen unsere tschechischen Manager ins Ausland entsenden und vorbereiten, sowohl sprachlich, als auch und vor allem interkulturell.“ Zudem werde die Belegschaft immer internationaler. Fachkräfte aus dem Ausland stoßen hinzu, nicht zuletzt auch, weil die demographische Entwicklung Tschechiens und die Öffnung der Grenzen zu einem erheblichen Fachkräftemangel geführt haben.
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Lenka Bílá wird am Dienstag, 22. April, in der Session Praxisbeispiele aus Unternehmen,
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